LEITBILD + VISION

Wir haben die IGEL Grundschule aus dem benachbarten Landkreis Silkerode nach Beichlingen an den Windberg umgezogen und im August 2018 nach 3 jähriger Pause den Schulbetrieb wieder aufgenommen.

Wir werden mit der IGEL-Grundschule in freier Trägerschaft beginnen und sie zeitnah zu einer Freien Aktiven Gemeinschaftsschule

(zunächst Klasse 1-10) erweitern oder wandeln.

Wir wünschen uns eine freie Dorfschule, die von der Gemeinschaft durchwoben ist und in der Gemeinschaft stattfindet.

Wir bieten einen Lernort, an dem Kinder frei nach Ihren Bedürfnissen und Interessen ihr Potential entfalten dürfen.

Wir betrachten die Kinder ganzheitlich und vertrauen auf die Jedem innewohnende Wachstumskraft. Wir legen sehr viel Wert auf eine gute Bindung, einen klaren liebevollen Kontakt und eine wertschätzende Beziehung. Dabei ist es uns auch wichtig die Eltern mitzunehmen und sie in ihrer Beziehung zu ihren Kindern zu unterstützen, die Bindung zu stärken und gemeinsames Wachstum anzuregen.

Wir möchten aktiv die Schullandschaften weiter veränderen für glückliche Kinder ... und wachsen mit.

Mit den Erfahrungen unserer Mitglieder und angeregt durch Persönlichkeiten wie Gerald Hüther, Rebeca und Mauricio Wild, Maria Montessori, Emmi Pikler, Gordon Neufeld, Sobonfu Somé und einige andere, möchten wir eine Schule entwicklen wo Lernen im Leben stattfindet.

Der Unterricht wird folgende Strukturen haben: Altersgemischt - Fächerübergreifend - Vielfalt an Lernfomen (Projekte, Kurse, Arbeitsgruppen, Lernvereinbarungen), Feedbackkultur anstatt Bewertungen - Vernetzung mit dem Umfeld

Wichtige Werte

Natürliches Lernen - Lebendiges Lernen - praktisches Lernen

Freiheit des Geistes, des Herzens und der Seele

Organische Strukturen

Selbstbestimmung - Teilhabe

Potentialentfaltung

Bindung - In Beziehung Sein

Wahrung der Würde - Wertschätzung

Geborgenheit - Achtsamkeit

Impulsen folgen - innere Motivation prüfen

Naturverbundenheit

Ganzheitliche Bildung (Hand, Kopf, Herz


 


 

Unsere Windbergvision

Wir wollen ein lebendiges Dorf aufbauen, in dem alle Generationen in einem gesunden, naturnahen Miteinander aufwachsen, sich gegenseitig unterstützen und ihre Potentiale leben. Auf dem 10 ha großen Gelände können bis zu etwa 80 Menschen wohnen, im Dorf und im Umland können sich Gleichgesinnte ansiedeln.

So wie andere Gemeinschaften an bestimmten Themenfeldern forschen, so haben auch wir eine Kernausrichtung und zwar die Erforschung der Frage „Was braucht ein Lebenslernort, um gesunde, selbstbewusste und liebende Menschen hervorzubringen?“.

Es wird ein Ort entstehen, an dem Kinder frei und gleichzeitig liebevoll mit den Eltern verbunden aufwachsen können. Es ist unsere Aufgabe Strukturen zu schaffen, die diese Bindung stärkt und unterstützt. Wir wollen eine Lebensschule gründen, die die Gemeinschaft und den Alltag der Erwachsenen durchströmt. Dafür sind u.a. viele Arbeitsräume (Werkstätten, Küche, Gärtnerei) für Kinder geöffnet und es entstehen unterschiedlichste Kinderplätze. Es ist unser Anliegen, dass jeder das tut, was ihn begeistert. Denn wenn wir eine Gemeinschaft aus begeisterten, genährten Erwachsenen sind, sind wir auch die richtigen Begleiter für unsere Kinder.

 

Es geht für uns dabei nicht nur um unsere jüngste Generation, sondern auch um die Kinder, die wir früher selbst einmal waren und größtenteils noch immer sind. Wir alle haben in unserer Kindheit zeitweise nicht das bekommen, was wir gebraucht hätten um auszureifen – wie eine Pflanze, der nicht die richtigen Nährstoffe zur Verfügung stehen. Wir erleben, dass wir uns in vielen Situationen noch so verhalten wie ungenährte Kinder. Ohne unsere Eltern geht es darum, selbst unseren inneren Kindern gute Eltern zu sein, sie zu fühlen und so nachzureifen.

 

Um solche Themen zu bearbeiten, verabreden wir uns mindestens einmal in der Woche, um an Hand der heute auftretenden Spannungen in der Gemeinschaft die abgespaltenen Anteile aufzuspüren, zu fühlen und dadurch wieder zu integrieren.

Durch dieses Integrieren passiert geistige und körperliche Heilung und das ermöglicht uns, wenn wir den Weg bis zum Schluss gehen, vollständig auszureifen, um für unsere nächsten Generationen die Fürsorge und Bindung anbieten zu können, die sie heute brauchen, um alle Knospen zu entfalten und zum Blühen zu bringen.

Wie anders wäre dann unsere Welt!

 

Wir gehen sehr mit den Forschungen von Gordon Neufeld und arbeiten zur Zeit sehr gerne mit Ellen Karlweit Borck (www.gefühlestellen.de) und Transparents (www.transparents.ch) zusammen.

Weitere Werkzeuge sind u.a. Transparente Kommunikation (nach Thomas Hübl), Community Buildung, Forumsarbeit, GfK, Meditation, Tanz, Musik, Kunst, Spiele, Gemeinschaftsarbeit und Lebensfreude und das Sinken in eine uns allumfassende Stille.

 

Am Windberg will u.a Folgendes entstehen:

Heil-, Meditations- und Gemeinschaftsräume, Gärten, Werkstätten, Ateliers, Kunstwerke, lebendige Häuser, Tempel, Naturseen, Permakultur-Landschaften....

Wir sorgen dafür, dass der Wasserhaushalt und die Pflanzenwelt wieder Harmonie erlangt und Quellen am Windberg sprudeln. Menschen, Tiere, Pflanzen und Geistiges leben ein harmonisches Miteinander, dass alle Bedürfnisse im Blick behält.

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