LEITBILD + VISION

 

Der WEG bis hier:

Wir haben die IGEL Grundschule aus dem benachbarten Landkreis Silkerode nach Beichlingen an den Windberg umgezogen und im August 2018 nach 3 jähriger Pause den Schulbetrieb wieder aufgenommen.

28.07.2016 Die erste Info, das es eine Schule gibt, die umziehen will, dringt zu uns durch

19.09.2016 Erster Besuch in Silkerode zur Besichtigung der Schule und erste Gespräche und Kennenlernen

12.01.2017 Wir haben das JA von den Trägern des FUSSEL e.V. bekommen, dass die IGEL Grundschule zu uns ziehen kann.

                     Das musste gefeiert werden. Unser erstes Schulkind stellte ein Licht vor das Schulgebäude.

                     Wir haben gesungen, gelacht und wunderbare Wünsche ins Universum geschickt.

28.02.2018 Das Schulmaterial zieht zu uns. Ein großes Dankeschön an die Igelschule.

11.05.2018 Zusage von Iska Gooßen als Schulleiterin

30.06.2018 Fünf Schulkinder werden für den Schulstart angemeldet

06.08.2018 Es liegen uns nun endlich alle Bestätigungen von Amtswegen vor,

                     um den Betrieb der Igelschule wieder aufnehmen zu können.

12.08.2018 Schuleinführungsfeier mit Verwandten und allen Mitbegründern der Silkeroder Initiative

13.08.2018 Der 1. Schultag für unsere 5 Schulkinder

24.09.2018 Unser 1. Schulinfotag

Jun-Jul 2019 ​Der 2. Schulinfotag & Schulintensiv-Wochenende 
21.08.2019 Schuleinführung - Aufnahme 4 neuer Schüler

02.09.2021 Die Erweiterung zu Freien Gemeinschaftsschule (1.-7. Klasse) wird genehmigt

06.09.2021 Schulstart mit 32 Kindern in der Primaria und Sekundaria

Leitbild und Vision

Wir begannen mit der IGEL-Grundschule in freier Trägerschaft und haben sie nun zum Sommer 2021 in eine Freie Gemeinschaftsschule (Klasse 1-10) erweitert.

Die Persönlichkeitsentwicklung liegt uns am Herzen. Um Persönlichkeit entwickeln zu können, brauchen wir die Gelegenheit im ehrlichen Kontakt zu uns selbst  zu stehen. Erst durch diese innere Verbindung, ist es möglich, eine aufrichtige und achtsame Beziehung zu anderen Menschen und der Natur aufzubauen.

Ein weiterer Fokus in der Igelschule liegt darin im täglichen Miteinander eine sichere Umgebung zu schaffen, die das Lernen der Kulturtechniken nach dem eigenen inneren Kompass leicht macht, und das Lernen voneinander und miteinander ermöglicht. Dabei ist uns der Erhalt der kindlichen Neugier und Forscherdrangs besonders wichtig. Unter entwickelten Persönlichkeiten verstehen wir selbstdenkende, mutige und phantasievolle Menschen die in der Lage sind ihre  Zukunft  selbst zu gestalten. Wir in der Igelschule fördern dies durch das Vertrauen in das eigenverantwortliche Handeln schon während der Schulzeit.

Wir wünschen uns eine freie Schule innerhalb eines Lebenslernortes als Ort des lebensnahen Lernens.

Wir bieten einen Lernort, an dem Kinder frei nach Ihren Bedürfnissen und Interessen ihr Potential entfalten dürfen.

Wir betrachten die Kinder ganzheitlich und vertrauen auf die Jedem innewohnende Wachstumskraft. Wir legen sehr viel Wert auf eine gute Bindung, einen klaren liebevollen Kontakt und eine wertschätzende Beziehung. Dabei ist es uns auch wichtig die Eltern mitzunehmen und sie in ihrer Beziehung zu ihren Kindern zu unterstützen, die Bindung zu stärken und gemeinsames Wachstum anzuregen.

Wir möchten aktiv die Schullandschaften weiter veränderen für glückliche Kinder ... und wachsen mit.

Mit den Erfahrungen unserer Mitglieder und angeregt durch Persönlichkeiten wie Gerald Hüther, Rebeca und Mauricio Wild, Maria Montessori, Emmi Pikler, Gordon Neufeld, Sobonfu Somé und einige andere, möchten wir eine Schule entwicklen wo Lernen im Leben stattfindet.

Der Unterricht wird folgende Strukturen haben: Altersgemischt - Fächerübergreifend - Vielfalt an Lernfomen (Projekte, Kurse, Arbeitsgruppen, Lernvereinbarungen), Feedbackkultur anstatt Bewertungen - Vernetzung mit dem Umfeld

Wichtige Werte

Natürliches Lernen - Lebendiges Lernen - praktisches Lernen

Freiheit des Geistes, des Herzens und der Seele

Organische Strukturen

Selbstbestimmung - Teilhabe

Potentialentfaltung

Bindung - In Beziehung Sein

Wahrung der Würde - Wertschätzung

Geborgenheit - Achtsamkeit

Impulsen folgen - innere Motivation prüfen

Naturverbundenheit

Ganzheitliche Bildung (Hand, Kopf, Herz)


 


 

Unsere Windbergvision

Wir wollen ein lebendiges Dorf aufbauen, in dem alle Generationen in einem gesunden, naturnahen Miteinander aufwachsen, sich gegenseitig unterstützen und ihre Potentiale leben. Auf dem 10 ha großen Gelände können bis zu etwa 80 Menschen wohnen, im Dorf und im Umland können sich Gleichgesinnte ansiedeln.

So wie andere Gemeinschaften an bestimmten Themenfeldern forschen, so haben auch wir eine Kernausrichtung und zwar die Erforschung der Frage „Was braucht ein Lebenslernort, um gesunde, selbstbewusste und liebende Menschen hervorzubringen?“.

Es wird ein Ort entstehen, an dem Kinder frei und gleichzeitig liebevoll mit den Eltern verbunden aufwachsen können. Es ist unsere Aufgabe Strukturen zu schaffen, die diese Bindung stärkt und unterstützt. Wir wollen eine Lebensschule gründen, die die Gemeinschaft und den Alltag der Erwachsenen durchströmt. Dafür sind u.a. viele Arbeitsräume (Werkstätten, Küche, Gärtnerei) für Kinder geöffnet und es entstehen unterschiedlichste Kinderplätze. Es ist unser Anliegen, dass jeder das tut, was ihn begeistert. Denn wenn wir eine Gemeinschaft aus begeisterten, genährten Erwachsenen sind, sind wir auch die richtigen Begleiter für unsere Kinder.

 

Es geht für uns dabei nicht nur um unsere jüngste Generation, sondern auch um die Kinder, die wir früher selbst einmal waren und größtenteils noch immer sind. Wir alle haben in unserer Kindheit zeitweise nicht das bekommen, was wir gebraucht hätten um auszureifen – wie eine Pflanze, der nicht die richtigen Nährstoffe zur Verfügung stehen. Wir erleben, dass wir uns in vielen Situationen noch so verhalten wie ungenährte Kinder. Ohne unsere Eltern geht es darum, selbst unseren inneren Kindern gute Eltern zu sein, sie zu fühlen und so nachzureifen.

 

Um solche Themen zu bearbeiten, verabreden wir uns mindestens einmal in der Woche, um an Hand der heute auftretenden Spannungen in der Gemeinschaft die abgespaltenen Anteile aufzuspüren, zu fühlen und dadurch wieder zu integrieren.

Durch dieses Integrieren passiert geistige und körperliche Heilung und das ermöglicht uns, wenn wir den Weg bis zum Schluss gehen, vollständig auszureifen, um für unsere nächsten Generationen die Fürsorge und Bindung anbieten zu können, die sie heute brauchen, um alle Knospen zu entfalten und zum Blühen zu bringen.

Wie anders wäre dann unsere Welt!

 

Wir gehen sehr mit den Forschungen von Gordon Neufeld und arbeiten zur Zeit sehr gerne mit Ellen Karlweit Borck (www.gefühlestellen.de) und Transparents (www.transparents.ch) zusammen.

Weitere Werkzeuge sind u.a. Transparente Kommunikation (nach Thomas Hübl), Community Buildung, Forumsarbeit, GfK, Meditation, Tanz, Musik, Kunst, Spiele, Gemeinschaftsarbeit und Lebensfreude und das Sinken in eine uns allumfassende Stille.

 

Am Windberg will u.a Folgendes entstehen:

Heil-, Meditations- und Gemeinschaftsräume, Gärten, Werkstätten, Ateliers, Kunstwerke, lebendige Häuser, Tempel, Naturseen, Permakultur-Landschaften....

Wir sorgen dafür, dass der Wasserhaushalt und die Pflanzenwelt wieder Harmonie erlangt und Quellen am Windberg sprudeln. Menschen, Tiere, Pflanzen und Geistiges leben ein harmonisches Miteinander, dass alle Bedürfnisse im Blick behält.

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